ARTvokal - 10 Jahre Neuer Kammerchor Heidenheim


Abschlusskonzert: Lübecker Knabenkantorei & Neuer Kammerchor Heidenheim

Di 27. Okt 2015 - 19 Uhr

Marienkirche Heidenheim

Die Lübecker Knabenkantorei feiert in diesem Jahr ihr 67-jähriges Bestehen. Die Geschichte des Knabenchorgesangs an der Lübecker Marienkirche reicht jedoch zurück bis ins 17. Jahrhundert. Mit Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“ fanden die Chorknaben von St. Marien sogar Eingang in die Weltliteratur.

Heute verfügt die Lübecker Knabenkantorei mit über 100 Mitgliedern über einen Konzert- und einen selbständigen Männerchor. Nochmals 50 Jungen bereiten sich in den Nachwuchsgruppen ab dem Alter von fünf Jahren auf die Auftritte mit den konzertierenden Ensembles vor. Außerdem wurde im Jahr 2010 ein eigener Mädchenchor gegründet., der unter der Leitung von Heidi M. Becker inzwischen ebenfalls beinahe 100 Sängerinnen eine musikalische Heimat bietet.

Die Knabenkantorei ist in der Backstein-Kathedrale St. Marien in zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten zu erleben. Neben den vier Weihnachtssingen mit tausenden Besuchern aus ganz Deutschland und der Welt gehören die jährlichen Aufführungen der Bach’schen Johannespassion und verschiedener Kantaten von Dieterich Buxtehude zu den musikalischen Höhepunkten. Im Sommer 2011 etablierte die Kantorei die Konzertreihe NachtKlänge mit Gregorianischen Chorälen, Orgelmusik und Percussion.

Marienkantor Michael D. Müller studiert mit seinem Chor jährlich wechselnde Programme geistlicher und weltlicher Chormusik ein, mit denen das Ensemble auch seine Konzertreisen durch Deutschland und Europa bestreitet. So bereisten die jungen Sänger in den letzten Jahren u.a. Polen, Großbritanien, Italien, Österreich sowie viele Teile Deutschlands.

Eröffnungskonzert: SWR Vokalensemble Stuttgart

Mi 30. Sept 2015 - 19 Uhr

Hammerschmiede Königsbronn

Umarmungen

Patenschaft verpflichtet!

Der Neue Kammerchor Heidenheim feiert sein zehnjähriges Jubiläum und lädt die befreundeten Chöre aus allen Himmelrichtungen ein. Aus Südafrika, aus Finnland, aus Italien und aus Armenien kommen sie angereist und es ist Ehrensache, dass das SWR Vokalensemble Stuttgart seinem Patenchor der eben zuende gegangenen Konzertsaison mit einem eigenen Festkonzert gratuliert: Ein Programm, in dem die Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms einige zarte Schönheiten aus der zeitgenössischen Vokalmusik umarmen.

Das SWR Vokalensemble Stuttgart

gehört zu den Internationalen Spitzenensembles unter der Profichören. Seine mitreissende Musikalität und Klangkultur und die spielerische Leichtigkeit, mit der das Ensemble selbst vertrackteste Partituren umsetzt, begeistert das Publikum in aller Welt und hat ihm viele Preise eingebracht, darunter viermal den Echo Klassik. Mit Leidenschaft und Charme setzt sich der Rundfunkchor des SWR insbesondere für anspruchsvolle Werke der Romantik und Moderne ein.

In den vergangenen 70 Jahren hat es das Chorrepertoire so um viele hundert Entdeckungen und Uraufführungen bereichert – viele davon unter der Leitung von Rupert Huber, der von 1990 – 2000 Chefdirigent des Ensembles war.

Dem Neuen Kammerchor Heidenheim ist das SWR Vokalensemble Stuttgart als Patenchor der Saison 2014/15 eng verbunden. Ein Jahr lang haben unsere jungen Sänger in gemeinsamen Proben und Konzerten die Arbeit der Profis aus der Nähe kennengelernt. Jetzt ist das SWR Vokalensemble zu Gast in Heidenheim, mit einem massgeschneiderten Festkonzert:

Umarmungen

Die bekannten Liebesliederwalzer von Johannes Brahms umarmen in diesem Programm einige zarte Schönheiten der Moderne. Verliebt, frivol, witzig und burlesk hat Johannes Brahms in seinen Liebeslieder-Walzern den Volkston getroffen und dabei subtile Meisterwerke geschaffen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die textlosen und intimen Miniaturen aus der vokalen Moderne, die das SWR Vokalensemble Stuttgart in diese Walzerseligkeiten mischt, sind mehr als „kleine Erfrischungen zwischendurch“: Sie berühren das Herz und öffnen den Geist.

Wolfgang Rihm (*1952)

Mit geschlossenem Mund

für achtstimmigen Chor a cappella

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Liebeslieder

Walzer für Klavier zu vier Händen und Gesang op. 52

John Cage (1912-1992)

4² für Chor a cappella

Johannes Brahms (1833-1897)

» Neue Liebeslieder« Walzer für vier Singstimmen

und Klavier zu vier Händen op. 65

Klaus Lang (*1971)

Stufen. Linien für Chor a cappella

Juliane Ruf/Florian Hoelscher, Klavier

SWR Vokalensemble Stuttgart

Dirigent: Rupert Huber

Vanajan nuorisokuoro - Hämeelinna / Finnland

Do 1. Okt 2015 - 19 Uhr

Christuskirche Heidenheim

VANAJAN NUORISKUORO - Finnland

Der finnische Chor Vanajan Nuoriskuoro aus Hämeenlinna, 150 km nördlich von Helsinki, wurde im Jahr 1996 durch Ismo Savimäki ins Leben gerufen und entwickelte sich ab 2001 zu einem festen Jugendchor. Heute singen 50 junge Leute im Alter von 16 – 30 Jahren vorwiegend Kirchenmusik und weltliche Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von klassisch bis Pop. Als größere Werke wurden das Gloria von A. Vivaldi und das Stabat Maer von Karl Jenkins ins Repertoire genommen.

Ismo Savimäki reiste mit seinem Chor in europäische Länder, wie Italien , Irland, Färoer Inseln, Ungarn und Serbien und unternahm eine große Tour durch Japan.

Vanajan Nuoriskuoro wurde 2011 zum Jugendchor Finnland des Jahres 2011.

Im April war der finnische Chor Gastgeber für den NEUEN KAMMERCHOR auf dessen Konzertreise. Beide Chöre gaben ein gut besuchtes Konzert in der Hämeenlinna Kirko und schlossen Freundschaft.

Luys-Quintett / Armenien & Coenobium Vocale / Italien

Fr 2. Oktober 2015 - 19 UHR

Klosterkirche Mariä Himmelfahrt Obermedlingen

Geistliches Chorkonzert mit dem weltberühmten Luys-Quintett aus Armenien,

das frühchristliche Gesänge ihrer Heimat präsentieren wird

und dem exquisiten Männerchor Coenobium Vocale aus Vicenza / Italien.

Coenobium Vocale ist ein Männerchor aus dem norditalienischen Piovene di Rocchette bei Vicenza, der seine Schwerpunkte in mittelalterliche, romantische und moderne Musikliteratur setzt. Er hat sich seit 1995 in vielen nationalen und internationalen Wettbewerben mit ersten Preisen einen Namen in der Musikszene gemacht. Der Chor arbeitet mit Organisationen und Kulturvereinen wie “Fondazione Levi” und “Teatro La Fenice” in Venedig, der Universität von Padua, “Accademia Olimpica” und “Amici della Musica” von Vicenza, “Società del Quartetto” zusammen. Er hat an Festivals und Konzertreihen in Trento, in Florenz, sowie am Asiagofestival teilgenommen, u.a. mit Themenschwerpunkten wie zum Beispiel das liturgische Drama „Officium Stellae“, die „Passione di Christo secondo Giovanni“ von F. Corteccia (1527), den „Lamentationes Hieremiae prophetae“ von M.A. Ingegneri. Der Chor führte als erster Werke von zeitgenössischen Komponisten wie Claudio Ambrosini, Giovanni Bonato, Paolo Ugoletti, Domenico Clapasson Manuela Kerer, Zsolt Gárdonyi auf und arbeitet regelmäßig mit berühmten italienischen Kulturschaffenden zusammen.

Einspielungen gibt es von Musica Dei donum (1996), Lux fulgebit (2002), Pio X – la sua musica (2003), Saverio Mercadante, Musica Sacra e Stile operistico (Tactus - 2004), Cantate (2007), Spatium (2012), Confini (2015).

Coenobium Vocale konzertierte sehr erfolgreich in Italien, Frankreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Spanien und der Schweiz und tritt auch in unterschiedlicher Formation (als Kammerchor für monodisches Repertoire und Renaissance, sowie als gemischter Chor) auf.

www.coenobium.net

Maria Dal Bianco studierte bei Renzo Buja und Antonio Zanon. Sie schloss ihr Studium in Komposition, Orgel und Orgelkomposition, Chormusik und Chorleitung, sowie in Polyphonie ab. Sie trat als Organistin auf und arbeitete wiederholt mit Instrumental- und Vokalgruppen zusammen.

Sie besuchte Meisterkurse in Orgel bei J. Langlais, M. Radulescu, A. Mitterhofer, Montserrat Torrent Serra, sowie in gregorianischem Gesang, in Chorleitung und Stimmtechnik bei G. Acciai, Woodbory S., A. Heil, L. Picotti P. Neumann. Seit 1991 leitet sie den Männerchor Coenobium Vocale, mit dem sie Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben erhielt. Bei den nationalen Wettbewerben von Quartiano und Vittorio Veneto wurde sie für die beste Chorleitung ausgezeichnet.

Maria Dal Bianco ist Lehrerin für Orgel, Modalität und gregorianischen Gesang am Konservatorium "Luca Marenzio“ in Brescia, und arbeitet mit regionalen Chorvereinigungen aus Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Lombardei, Aostatal und Trentino-Südtirol zusammen. Von 2013 bis 2014 leitete sie die „Schola Cantorum“ der Kathedrale von Brescia. Zudem war sie Mitglied der Künstlerischen Kommission von ASAC Veneto und Feniarco (Italienischer Verband der Regionalen Chorvereine ).

Sie wird oft in die Jury bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben eingeladen.

Vokalquintett LUYS – Yerewan (Armenien)

LUYS bedeutet Licht in der armenischen Sprache. Das Volakquintett LUYS wurde 2002 von fünf jungen professionell ausgebildeten armenischen Sängerinnen gegründet, um den großen Schatz der armenischen Musik auch außerhalb des kaukasischen Landes, das die Armenier Hajastan – Land der Steine nennen, zu tragen und besonders in Europa bekannt zu machen. Neben tief religiösen Gesängen aus der Liturgie der armenisch-apostolischen Gottesdienste hat das Quintett Stücke aus dem Mittelalter bis hin zu moderner armenischer Musik in seinem Repertoire. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interpretation der Lieder von Komitas (1869 – 1935) den man als einen der Wiederentdecker alter armenischer Musik feiern darf, da seine Bearbeitungen ursprünglich einstimmiger, oft hölzern skandierter Melodien zu komplexen mehrstimmigen Klanggebilden wurden. Gesang aus den Tiefen der Jahrhunderte.

Inzwischen haben die fünf Sängerinnen Hasmik Baghdasaryan, Mariam Mailyan, Marine Nazaryan, Sofya Konjoyan, Shahane Zalyan in vielen Ländern bei Konzerten, Festivals und Wettbewerben mit ihrer einzigartig charismatischen und facettenreichen Musik einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie bereisten Österreich, Italien, Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Canada und gewannen unter anderem zwei Goldmedaillen 2013 bei Venezia et musica in Italien.

Bereits im Jahr 2010 waren die Sängerinnen schon einmal in Heidenheim beim Gegenbesuch des Neuen Kammerchores, der ein halbes Jahr zuvor das älteste christliche Land besucht und dort einige Konzerte in Klöstern und Hallen gegeben hatte. Das Konzert der Armenierinnen in Herbrechtingen rief damals wahre Begeisterungsstürme hervor (HZ vom 11.9.2010: „O wie schön klingt Hajastan . Das „Luys-Quintett“ faszinierte in der Klosterkirche Herbrechtingen ……Spuren vertrauter Harmonien, die einerseits ein bisschen „russisch“, andererseits vage „orientalisch“ anmuteten…… eine Überraschung war auch die völlig fremde Dramaturgie der Gefühle, die - zwischen traurig, fröhlich und erhaben - oftmals nur am Mienenspiel der Sängerinnen abzulesen waren…“)

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Bilder: Daniel Paus, Kalle Linkert, Franz Wagner, Georg Schabel, Dr. Thomas Bünnigmann, Cosima Kammel,  Luisa Kammel, Theresa Kammel